Gründungsgeschichte der Halsbachgruppe

 

Der Wasserzweckverband Halsbachgruppe wurde 1964 von den ehemals selbständigen Gemeinden Hörzhausen und Unterbernbach gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wurde Franz-Xaver Nestler aus Hörzhausen und zu seinem Stellvertreter Josef Hofberger, 1. Bürgermeister der Gemeinde Unterbernbach, gewählt.

 

Die  Bohrung des Tiefbrunnens von 88 m in Halsbach erfolgte im Jahr 1965. Ebenfalls im Jahr 1965 wurde der Auftrag für die Verlegung der Versorgungsleitungen vergeben. Nach vierjähriger Bauzeit konnte die Anlage am 7. Juni 1970 seiner Bestimmung übergeben werden.

 

1987 wurde mit der Magnusgruppe Kühbach, Sitz Oberbernbach ein Notverbund gebildet. Von Radersdorf, dem Ende der Versorgungsleitung der Magnusgruppe, wurde eine ca. 1.700 m lange Verbindungsleitung nach Unterbernbach verlegt. Für den Fall einer Störung oder bei Wartungsarbeiten kann man sich gegenseitig mit Wasser versorgen, wovon auch von Seiten der Halsbachgruppe schon Gebrauch gemacht wurde.

 

In der Verbandsversammlung am 10.04.2008 wurde beschlossen, zur Erhöhung der Versorgungssicherheit einen zweiten Brunnen zu bohren.

 

Die bisher genehmigte Entnahmemenge mit 140.000 m³/Jahr wurde in den letzten Jahren beinahe immer ausgeschöpft. Eine Genehmigung für die Erhöhung der Entnahmemenge aus dem Tiefbrunnen konnte von den zuständigen Behörden nicht in Aussicht gestellt werden.

 

Der neue Brunnen wird auf dem Fassungsgelände des bisherigen Brunnens in Halsbach mit einer Tiefe von 30 m nieder gebracht. Probebohrungen, die vorher stattgefunden haben, lassen eine hervorragende Qualität des Wassers, identisch mit dem bisherigen Brunnen, erwarten. Durch den Standort des neuen Brunnens ist die Ausweisung eines neuen Wasserschutzgebietes voraussichtlich nicht erforderlich, weil es sich mit dem bisherigen Schutzgebiet deckt. Die Arbeiten für die Erstellung des neuen Brunnens begannen im Frühjahr 2009 und sollen noch im selben Jahr abgeschlossen werden.

 

 Hörzhausen im September 2009